Nur mit Wasser wird es sauber

Im Gespräch mit dem Experten

Eine wirklich gründliche Pro-Reinigung gelingt nur mit Wasser – das steht für den Experten Prof. Dr. med. Alexander Herold fest. Warum das so ist, welche Gefahren bei einer falschen Reinigung drohen und warum die Reinigung mit Papier im Moment noch von den meisten Menschen in Mitteleuropa praktiziert wird, verrät Prof. Dr. med. Herold im nachstehenden Interview.

Vita Prof. Dr. med. Herold

Prof. Dr. med. Alexander Herold ist Spezialist für Koloproktologie am international renommierten End- und Dickdarmzentrum (edz) Mannheim.

Der Experte ist Verfechter der Po-Reinigung mit Wasser und rät entschieden von behandeltem Toilettenpapier oder Feuchttüchern ab.

„Meine Empfehlung ist immer gleich: Wenn irgendwie möglich, sollte nur mit Wasser gereinigt werden.“

Prof. Dr. med. Alexander Herold im Interview

Bei der allgemeinen Körperhygiene ist Wasser völlig selbstverständlich. Warum ist das bei der Po-Hygiene nicht genauso selbstverständlich?

Wie bei der Körperhygiene ist Wasser auch für die Po-Hygiene wichtig. Früher wurde auch bei der allgemeinen Körperpflege mit Wasser gespart. Heute, wo wir fast täglich duschen, ist dies kaum mehr vorstellbar – bei der Po-Hygiene hinken wir jedoch hinterher.

Welche Reinigungsform würden Sie empfehlen?

Meine Antwort ist ganz klar: Reines Wasser – warm oder kalt – ist immer die gründlichste und schonendste Methode. Von gebleichtem, parfümiertem oder farbigem Papier sollte man wegen der davon ausgehenden Allergiegefahr absehen. Auch von feuchtem Toilettenpapier würde ich abraten. Auf die Konservierungsstoffe, die das Papier auf Dauer haltbar machen, sowie auf die Stoffe zur Gewährleistung der Feuchtigkeit kann manch einer allergisch reagieren.

Was sind die Gefahren einer falschen Po-Reinigung?

Eine falsche Po-Hygiene kann Allergien, Hautreizungen sowie Ekzeme mit mitunter unerträglichem Juckreiz auslösen. Dasselbe gilt für eine ungenügende oder mangelnde Reinigung. Vor allem bei weicherem Stuhl können Kotrückstände in den Afterfältchen mit Papier nicht zufriedenstellend entfernt werden. Dies erhöht das Risiko, dass die genannten Probleme auftreten.

Welche Nachteile hat die Reinigung mit Wasser?

Absolut keine. Mit Wasser wird der Po richtig sauber, zudem ist die Reinigung schonend. Wasser ist mitunter das hygienischste Reinigungsmittel.

Haben Sie eine Theorie, warum die Reinigung mit Papier von den meisten Menschen in Mitteleuropa praktiziert wird?

Ich würde sagen, das hat mit der historischen Entwicklung der Toilette zu tun. Früher hatten die Toiletten noch keine Spülung – entsprechend gab es auf der Toilette kein Wasser. Daher konnte auch die Po-Reinigung nicht mit Wasser erfolgen. Es blieb wohl nur Zeitungspapier zur Reinigung. So hat sich die Papierreinigung eingebürgert und hält sich bis heute, obwohl es nicht die gründlichste Methode ist.

Was raten Sie für die Po-Reinigung unterwegs?

Auch unterwegs ist die Reinigung mit Wasser die beste Methode. Wenn dies nicht möglich ist, empfehle ich einen Mittelweg: Taschentücher unter dem Wasserhahn nass machen, damit den Po reinigen und anschließend mit einem trockenen Taschentuch nachtupfen.

Haben Sie schon einmal ein Dusch-WC ausprobiert? Was halten Sie davon?

Ich habe schon einige Dusch-WCs ausprobiert und bin sehr davon überzeugt – ein Dusch-WC kann ich auf jeden Fall empfehlen.

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